Biographie

Janosch in der Kunstakademie Heimbach

Janosch ist einer der bedeutendsten Kinderbuchautoren und -illustratoren des 20. Jahrhunderts. Kein deutscher Schriftsteller und Illustrator hat Kinder (und heutige Erwachsene) so geprägt wie Janosch mit seinen Kinderbüchern wie „Oh, wie schön ist Panama“ oder „Post für den Tiger“. Neben seiner Tätigkeit als Autor ist Janosch als freischaffender Künstler tätig. Seine Zeichnungen, Illustrationen und Geschichten wurden nicht nur mit angesehenen Literaturpreisen, sondern auch mit zahlreichen Kultur-, Kunst- und Filmpreisen ausgezeichnet. 1993 bekam Janosch das Bundesverdienstkreuz als Anerkennung für sein künstlerisches Schaffen verliehen.

Der künstlerische Anspruch auch in den Illustrationen von Janosch ist bis heute sehr ausgeprägt. Sein unverwechselbarer Stil ist in Radierungen, Aquarellen auf Papier und Leinwandarbeiten erkennbar. Seine Werke sind voller humoristischer Details, die aber auch Kritik an der Gesellschaft zum Thema haben. Seine Farben unterstützen die jeweilige Thematik und haben starken Symbolcharakter. Ein wichtiges Element ist die Sprache: Gedanken, Sprüche und Konversationen sind in die Bildkomposition mit eingebunden, als Teil des Ganzen. Auch mitten im Raum, als Schild oder Sprechblase, sind die Sprachelemente ein wichtiges Stilmittel in Janoschs Arbeiten.

 

Biografie & Ausstellungen

2016

Europapark, Rust
Burg Fishering, Lüdinghausen
Metropolitan Gallery, Hafencity Hamburg
Gregs Gallery, Timmendorfer Strand
Galerie Springmann, Freiburg
Art Gallery, Wiesbaden
Galerie Augustin, Wien
Mediziner & Apothekenmuseum, Rhede
Villa Hecking, Neuenkirchen

2015

Art Galerie Elwert, Karlsruhe
Galerie Kunsthaus Frenzel, Heroldstatt
Galerie Griesshaber, Tübingen
Galerie Mainzer Kunst, Mainz
Museumsscheune, Mengerskirchen
Kunst Hermann, Neumarkt
Galerie Arthus, Zell
Galerie Nottbohm, Göttingen.
Galerie Nassler, Neuburg an der Donau
Galerie Augustin, Inssbruck

2014
Galerie Zettl, Mallerdsorf-Pfaffenberg
Städtische Galerie Pfullendorf
Galerie Kunsthaus Frenzel, Heroldstatt
Kunstzentrum Veith, Bad Homburg
Galerie Gabriele Müller, Würzburg
Galerie Thomas Kaphammel, Braunschweig
Galerie Späth, Coburg
Kunsthandlung Löser, Erfurt

2013
Mit dem Erstausgabetag 1. März 2013 gab die Deutsche Post AG zwei Postwertzeichen in den Werten 45 und 58 Eurocent mit den Motiven Segelboot und Ostern von Janosch heraus. Auch die Sonderstempel zeigen Motive dieser Janosch-Zeichnungen. Der Entwurf stammt von Grit Fiedler aus Leipzig.

Ausstellung Kunstakademie Heimbach
Siebenbürgischen Museum Gundelsheim
Galerie Kersten, Brunnthal
Casaretto Art, Verden
Stadt Gmünd, Kärnten
Museum Alsbach-Hänlein

2012
Janosch im Karikaturenmuseum Krems
Kornwestheim 2011/2012 städtischen Galerie im Kleihuesbau

2011
80. Geburtstag des Künstler
Janosch im Theatermuseum Hannover vom 17.04. bis zum  26.06.2011
Ludwig Galerie Oberhausen vom 26. September 2010 bis zum 09. Januar 2011

2010
Janosch im Kunstraum der Stadt Hilden
Janosch im Günter Grass Hauss LübeckStadtmuseum Iserlohn
Janosch im Ludwigmuseum Koblenz
Janosch im EUROGRESS Aachen

2008
Galerie Augustin, Wien
Galerie Stoetzel-Tiedt , Goslar
Galerie F.X.Müller, Erfurt
Galerie Palz, Saarlouis
Galerie Springmann, Freiburg

2005
Autobiografie Tagebuch eines frommen Ketzers

1993
Verleihung des Bundesverdienstkreuz

1992
Andreas-Gryphius-Preis für sein Romanwerk

1985 und 1989
Wurden seine Geschichten als Janoschs Traumstunde fürs Fernsehen produziert.

1980er Jahre
Wurden die Tigerente und der Bär eine seiner wichtigsten Figuren. Mit über 150 Büchern, zahlreichen Illustrationen und Filmen wurde Janosch in ganz Deutschland bekannt. Inzwischen sind seine Werke in 30 Sprachen erschienen.

1979
Deutscher Jugendbuchpreis, Kategorie Bilderbuch für Oh, wie schön ist Panama

1970
Der erste Roman Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm.

1960
Erschien das erste Kinderbuch mit dem Titel Die Geschichte von Valek dem Pferd

1956
Begann seine schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton. Ein Freund riet ihm, aus seinen Zeichnungen ein Kinderbuch zu machen, und sein Verleger Georg Lentz, sich „Janosch“ zu nennen.

1953
Nach einem Aufenthalt in Paris zog Janosch 1953 nach München, wo er an der Akademie der Bildenden Künste unter anderem bei Ernst Geitlinger studierte, aber sein Kunststudium wegen „mangelnder Begabung“ nach einigen Probesemestern abbrechen musste.

1931
geboren in Hindenburg, Oberschlesien als Horst Eckert, lebt und arbeitet heute auf der Insel Teneriffa, Spanien.